Was wir machen
JMD im Quartier

Unser Ziel: Die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner in Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf zu verbessern und das soziale Zusammenleben in den Quartieren zu stärken. Wir wollen die Zugangsbarrieren zu den sozialen Diensten und zu den Angeboten in den Quartieren identifizieren und abbauen.

Unser Fokus: Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere junge Menschen beteiligen sich aktiv an der Ausgestaltung von Angeboten in ihrem Quartier. Den Zugang zu unserer Zielgruppe ebnen die Jugendmigrationsdienste, die junge Menschen, die neu zugewandert sind, zwischen dem 12. und 27. Lebensjahr in vielfältigen Lebenslagen beraten und begleiten.

Unsere Standorte: Die bundesweit 24 Standorte befinden sich in aktuellen bzw. ehemaligen Gebieten des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ bzw. "Sozialer Zusammenhalt", mit dem der Bund die Stabilisierung und Aufwertung von Stadtquartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf unterstützt.

Der Blick auf den gesamten Stadtteil
 mit seinen Potentialen und auch Problemen
       – das macht JMD im Quartier aus!

Lucie Bieber, JMD-iQ Stuttgart

Der Blick auf den gesamten Stadtteil
mit seinen Potentialen
und auch Problemen
– das macht JMD im Quartier aus.

Lucie Bieber, JMD-iQ Stuttgart

Unser Weg: Wir führen an 24 Standorten bundesweit Projekte für Jugendliche und junge Erwachsene durch. Unsere Projekte sind vielfältig, ideenreich und wirksam: Zu den Maßnahmen gehören zum Beispiel kreative Mikroprojekte zur Graffitiprävention, die Verschönerung des öffentlichen Raums durch Upcycling oder Urban Gardening, die Unterstützung von Vereinen und Initiativen oder partizipativen Projekte mit jungen Menschen, wie eine selbstorganisierte Jugendkonferenz. Unser Ansatz verfolgt die Idee, Projekte in einem partizipativen Prozess zu entwickeln.

Unsere Handlungsfelder: Bildung, Ausbildung und Armutsprävention, Sprache, Arbeitsmarkt, Wohnen und Wohnumfeld, Verbraucherschutz, Gesundheit und Prävention, Unterstützung partizipativer Projekte von jungen Menschen im Quartier, Antirassismus und Demokratieförderung, Kultur, Sport, Umwelt und Mobilität, Interkulturelle Öffnung.

Ein starkes Netzwerk: Unsere Arbeit kann nur in Kooperation mit Netzwerkpartnern, wie dem Quartiersmanagement, Schulen, Sportvereinen und weiteren Akteuren im Quartier gelingen. 

Förderer und Träger

JMD im Quartier wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Von 2017 bis 2021 wurde es als Modellprojekt erprobt und 2022 im Bundesprogramm Jugendmigrationsdienste verstetigt. In der Modellphase wurde es zusätzlich vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert.

Rund 500 Jugendmigrationsdienste bundesweit unterstützen junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 27 Jahren durch Beratung, Bildungs- und Freizeitangebote. Die JMD sind Teil der Initiative JUGEND STÄRKEN, mit der sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für eine bessere Integration junger Menschen einsetzt.

Träger sind die Arbeiterwohlfahrt, die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit, die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit und der Internationale Bund/Freie Trägergruppe.