Wie können junge Menschen dafür begeistert werden, sich in ihren Stadtteil zu engagieren? Welche Angebote wünschen sie sich? Wie kann es gelingen, unterschiedliche Bewohnergruppen zusammenzubringen und das Zusammenleben zu stärken? Was bedeutet die aktuelle Pandemiesituation für die Menschen in den Quartieren?
Nach vier Jahren erfolgreicher Laufzeit wird am 8. Juni 2021 im Modellprojekt „JMD im Quartier“ (JMD-iQ) Bilanz gezogen. Die Abschlussveranstaltung ist als Digitalevent geplant und soll der Fachöffentlichkeit Einblicke in den bewährten Ansatz des Modellprojektes geben. Was hat gut funktioniert? Wo liegen Herausforderungen? Die bereichernden Erkenntnisse aus den bisher über 500 Mikroprojekten der 16 Modellstandorte und ihre Expertise in der Quartiersarbeit werden auch zukünftig die Arbeit der Jugendmigrationsdienste (JMD) optimal ergänzen. Denn: „JMD im Quartier“ wird ab 2022 verstetigt!
„JMD im Quartier“ wird von Juli 2017 bis Dezember 2021 im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie „Soziale Stadt – Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier” durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zur Stärkung von Jugendlichen in benachteiligten Quartieren gefördert.
Programm
Der Kurzbericht zum Download
Moderation: Aninka Ebert, Bundesakademie für Kirche und Diakonie (bakd)
10:00 Uhr Begrüßung
Nicole Graf, Leiterin der Unterabteilung SW III im BMI
Thomas Thomer, Leiter der Unterabteilung 50 im BMFSFJ
Jochen Kramer, Bundestutor JMD, IB Zentrale Geschäftsführung
Walter Weissgärber, Bundestutor JMD, BAG EJSA
10:30 Uhr Zusammenleben gestalten! (PDF)
Ergebnisse aus dem Modellprogramm JMD im Quartier
Kathrin Ansorg, JMD-iQ Gotha
Nancy Waterstraat, JMD-iQ Dresden
Lucie Bieber, JMD-iQ Stuttgart
Benjamin Reichpietsch, Projektkoordination JMD-iQ